CoVID-19: Folgende Destinationen sind aktuell ohne Quarantäne bereisbar: Direkt zur Liste & Informationen

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Grenzöffnungen | In welche Länder kann man aktuell reisen?

Welche Länder sind für Schweizer offen?

Wegen der Corona-Pandemie sind nach wie vor viele Grenzen für Reisende geschlossen oder die Schweiz schreibt für Rückreisende eine Quarantänepflicht vor. Es gibt aber einige Länder die ihre Grenzen schrittweise wieder für den Tourismus öffnen und von Schweizerinnen und Schweizern mit wenigen Einschränkungen besucht werden können. Wir haben touristisch relevante Destinationen zusammengetragen, welche aktuell von Touristen besucht werden können. Bei allen aufgeführten Ländern besteht zur Zeit bei der Einreise in das jeweilige Land und bei der Rückreise in die Schweiz keine Quarantänepflicht. Alle Angaben gelten nur für Schweizer BürgerInnen. Die Bestimmungen für die aufgeführten Länder können sich kurzfristig ändern. Jede Haftung wird abgelehnt. Stand 9. Oktober 2020.

Welche Länder in Afrika können aktuell bereist werden?

Welche Länder in Afrika sind für Schweiz offen?

Kenia

Die Einreise ist für Schweizer seit dem 1. August wieder möglich; internationale Passagierflüge ins Land sind ebenfalls wieder erlaubt (Domesticflüge werden seit 15. Juli wieder durchgeführt). Für die Einreise nach Kenia ist zwingend ein negativer PCR-Test für COVID-19 erforderlich, der nicht älter als 96 Stunden vor Abreise sein darf. Kenia sieht grundsätzlich eine 14-tägige Quarantäne nach Einreise vor, die jedoch für Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in den auf der kenianischen Positivliste aufgezählten Staaten haben, nicht nötig ist. Die Schweiz befindet sich momentan auf der kenianischen Positivliste. Hotels und andere Beherbergungsstätten, Restaurants und Sehenswürdigkeiten sind wieder geöffnet; Reiseanbieter vor Ort dürfen wieder ihr Geschäft betreiben, sofern sie dem kenianischen Gesundheitsprotokoll operieren und ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist.

 

Namibia

Die Einreise ist für Touristen wieder erlaubt; Es sind auch bereits wieder einige Flugverbindungen möglich. Windhoek kann per sofort mit Ethiopian Airlines (via Addis Abeba) und ab dem 19. September mit Eurowings ab Frankfurt mehrmals pro Woche angeflogen werden. Ausserdem fliegt Ethiopian Airlines ab 20. September von Genf via Addis Abeba nach Windhoek.

Bei Einreise gilt: Alle Reisenden müssen ein negatives Covid-19-Testergebnis vorlegen können, welches nicht älter als 72 Stunden sein darf. Reisende müssen eine Unterkunft für die ersten fünf Tage in Namibia im Voraus gebucht haben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich Reisende in eine Quarantäne begeben müssen. Man darf sich auch in den ersten fünf Tagen frei bewegen und aus dem Haus gehen. Es ist ebenso erlaubt, die im Voraus gebuchte Unterkunft in den ersten fünf Tagen zu wechseln. Jedoch muss man als Reisender am fünften Tag, nach Ankunft in Namibia, für einen weiteren Covid-19-Test zur Verfügung stehen, egal wo man sich gerade befindet. Zwei Tage nach dem Coronavirus-Test muss der Reisende dringend erreichbar sein, um sein Testergebnis entgegen zu nehmen. Fällt der Covid-19-Test negativ aus, muss man mit keinen weiteren Konsequenzen rechnen. Es gibt zudem eine Pflicht zur Nutzung einer Smartphone Tracking-App.

 

Ruanda

Die Einreise nach Ruanda ist seit dem 17. Juni auf dem Landweg wieder erlaubt; herkömmliche Passagierflüge (Charter- und Linienflüge) dürfen seit dem 1. August 2020 wieder landen. Die meisten Hotels des Landes sind bereits wiedereröffnet. Die Hotelgruppe One & Only hat in ihren beiden Resorts per 1. September den Betrieb wieder aufgenommen.

Reisende müssen 72 Stunden vor Abflug einen negativen Test (von ISO-zertifizierten Labors) im Herkunftsland durchführen lassen. Bei der Ankunft am internationalen Flughafen Kigali muss ein weiterer Covid-19-Test durchgeführt werden. Die Reisenden müssen die Ergebnisse ihrer Tests vor dem Abflug und auch bei der Ankunft an die Adresse lab@rbc.gov.rw senden. Reisende, die in ihrem Herkunftsland nicht testen können, haben die Möglichkeit, zweimal in Ruanda getestet zu werden: Der erste Test wird bei der Ankunft in Kigali getätigt, während der zweite PCR-Test 48 Stunden danach gemacht wird. Tests werden rund um die Uhr am internationalen Flughafen Kigali durchgeführt. Nach dem Test muss das Ergebnis in ausgewiesenen Hotels der Hauptstadt Kigali - zum Beispiel im Marriott Hotel abgewartet werden. Die Kosten für die Übernachtung im Hotel gehen zu Lasten des Gastes, die Aufenthalte können vor Reiseantritt gebucht und bezahlt werden. Gäste, deren Testergebnis positiv ausfällt, werden sofort medizinisch betreut oder können gemäss den MedEvac-Protokollen in ihr Herkunftsland zurückfliegen.

 

Sambia

Die Grenzen zu Sambia sind seit dem 1. August 2020 grundsätzlich geöffnet. Hier gilt: Alle Touristen, Studenten oder Geschäftsreisende müssen für die Einreise nach Sambia einen negativen PCR Covid-19-Test vorlegen, der maximal 72 Stunden alt ist. Ohne das negative Testergebnis wird die Einreise verweigert. Alle Details zur Einreise findet man unter diesem Link.

 

Simbabwe

Die Einreise nach Simbabwe ist seit dem 1. Oktober 2020 wieder möglich. Bereits im September fanden einige Inlandflüge statt und seit Anfang Oktober sind die Flughäfen für Internationale Flüge wieder offen. Vorzuweisen ist bei der Einreise ein negativer Covid19-Test, der maximal 48 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. An den Flughäfen in Simbabwe werden alle Reisenden einem Gesundheits-Screening- und Temperaturtests unterzogen.

 

Tansania / Sansibar

Das afrikanische Land empfängt ab sofort Reisende aus aller Welt, ohne spezifische Coronavirus-Restriktionen. Wenn Sie mit einer Fluggesellschaft reisen, für die ein negatives COVID-19-Zertifikat erforderlich ist, oder wenn Ihr Herkunftsland bei der Abreise ein negatives COVID-19-Zertifikat vorschreibt, fordert Tansania das Zertifikat auch bei der Ankunft an. Alle anderen Reisenden benötigen kein negatives COVID-19-Zertifikat, obwohl empfohlen wird, dass alle Reisenden das Zertifikat vorsorglich besitzen. Diese Bestimmung hat sich in den letzten Monaten immer mal wieder geändert. Daher ist es ratsam, wenn Reisende sich vor der Abreise darüber gut informieren. Ankommende Passagiere, die Symptome oder Anzeichen von COVID-19 aufweisen, müssen sich einem verbesserten Gesundheits-Screening unterziehen und können auf COVID-19 getestet werden. Weiter wird von den Besuchern erwartet, dass sie sich in Tansania an die vollständigen Schutzmassnahmen gegen die Verbreitung von COVID-19 halten. Es sind keine Quarantänemassnahmen in Kraft, jedoch werden in öffentlichen Räumen gängige Social-Distancing-Massnahmen getroffen und deren Einhaltung verlangt.

 

Uganda

Seit dem 20. September 2020 sind der internationale Flughafen Entebbe und die Landesgrenzen von Uganda für Touristen wieder geöffnet. Die Reisenden müssen sich 72 vor Ankunft in Uganda einem Coronavirus-Test unterziehen und das negative Testergebnis bei Einreise vorlegen können. Die Regierung Ugandas will nicht, dass Touristen in Kontakt mit Einheimischen gelangen, dies zum Schutz vor Ansteckungen und der Verbreitung des Coronavirus im Land. So werden alle Touristen bei Ankunft sofort direkt vom Flughafen zu ihren Zielen oder zu bestimmten Transithotels gefahren, die für diesen Zweck reserviert sind. Nach wie vor gilt eine Ausgangssperre von 21.00 bis 06.00 Uhr. Auch die «boda bodas» (Fahrrad- oder Motorradtaxis in Ostafrika) müssen ihre Dienste ab 18.00 Uhr jeweils einstellen. Auch Bars bleiben weiterhin geschlossen. Kultstätten, Freizeitaktivitäten und Restaurants sind teilweise, aber unter strengen Massnahmen, geöffnet.

 

Welche Länder in der Karibik können aktuell bereist werden?

Welche Länder in der Karibik haben die Grenzen geöffnet?

Antigua and Barbuda

Die Grenzen öffneten am 4. Juni wieder. Pläne, wonach Einreisende in 14-tägige Quarantäne gesteckt würden, wurden verworfen - unter anderem, weil davon ausgegangen wird, dass die Besucher lediglich eine statt zwei Wochen bleiben werden.

 

Aruba

Die Einreise im «One Happy Island» ist für Europäer und Kanadier seit dem 1. Juli 2020 möglich; US-Reisende sollen ab 10. Juli wieder einreisen dürfen. Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle auf der ganzen Insel machen sorglose Ferien möglich. Grundlage ist das neu entwickelte Gütesiegel «Aruba Health & Happiness Code».

 

Bonaire

Reisen nach Bonaire sind für Schweizer grundsätzlich möglich. Es muss ein negativer COVID-Test vorgewiesen werden, welcher nicht früher als 72 Stunden vor Abflug gemacht wurde. Ausserdem muss eine "health declaration" ausgefüllt werden.

 

Dominica

Die Karibikinsel Dominica öffnet ab dem 7. August wieder die Grenzen für alle ausländischen Besucher. In den touristischen Einrichtungen (Hotels etc.) gelten spezielle Gesundheits- und Sicherheits-Protokolle mit herkömmlichen Massnahmen.

 

Dominikanische Republik

Am 1. Juli 2020 wurde der kommerzielle Flugverkehr in die Dominikanische Republik wieder aufgenommen. Bei Einreise können verstärkte Gesundheitskontrollen und Quarantänemassnahmen nicht ausgeschlossen werden. In öffentlichen Zonen ist das Tragen von Gesichtsmasken Pflicht. Ein eigens konzipierter Fahrplan in vier Phasen gibt Auskunft über die Schritte zum Neustart des Tourismus in dem beliebten karibischen Inselstaat.

Das Land figuriert per 12. Oktober auch nicht mehr auf der Quarantäneliste des BAG, kann also sorglos bereist werden.

 

Saint Lucia

Die Karibikinsel hat ihre Grenzen wieder geöffnet. 1500 Hotels bzw. Gaststätten sind wieder zur Verfügung, unter Einhaltung gewisser Hygieneregeln.

 

St. Kitts & Nevis

Der kleine Karibikstaat öffnet seine Grenzen ab Oktober 2020. Ab Anfang Oktober wird Luft- und Seeverkehr mit Passagieren zum Archipel wieder zugelassen. Die wichtigsten Hotels, etwa das St. Kitts Marriott Resort und das Park Hyatt St. Kitts, werden ebenfalls auf Oktober 2020 hin wiedereröffnet. Einige Hotels, etwa das Park Hyatt Fisherman’s Village oder das Royal St. Kitts Hotel, haben bereits wieder geöffnet, während konkrete Eröffnungspläne beim Koi (Curio Collection by Hilton) und beim Four Seasons Resort Nevis noch ausstehend sind.

 

Turks & Caicos

Das britische Überseegebiet empfängt seit dem 22. Juli wieder Touristen. Laut dem Tourismusamt der Inseln existieren inzwischen Sicherheits- und Hygieneprotokolle für die Wiedereröffnung gearbeitet. Das Land befand sich zwischenzeitlich auf der Risikoländerliste des BAG, wurde aber inzwischen von der Liste gestrichen.

 

Welche Länder im indischen Ozean können aktuell bereist werden?

Seychellen Reisen Corona Schweiz

Seychellen

Der internationale Flughafen auf Mahe hat am 1. Juni wieder aufgemacht; seit dem 1. August sind herkömmliche kommerzielle Flüge wieder zugelassen. Edelweiss fliegt ab Ende September wieder ab Zürich auf die Seychellen. Die Einreise ist für Bürger/Wohnberechtigte von mehreren Ländern wieder erlaubt, entsprechend einer regelmässig aufdatierten Liste von Low- bis Medium-Risk-Ländern. Die Einreise ist für Schweizer gestattet; für die Einreise gibt es aber Regeln: Besucher, inklusive Kindern und Säuglingen, aus genehmigten Ländern müssen über ein negatives COVID-19-PCR-Zertifikat eines autorisierten Labors verfügen. Der Test darf nicht länger als 48 Stunden vor Reiseantritt erfolgt sein. Alle Zertifikate mit negativen Testergebnissen müssen vorgängig mitsamt Flug- und Unterkunfts-Details an visitor@health.gov.sc gemailt werden. Anmeldeformulare sind auf den Websites des Department of Tourism und Department of Health erhältlich. Bei fehlenden Unterlagen kann es passieren, dass sich Gäste bei ihrer Ankunft einem weiteren Testprozess unterziehen müssen.

Die Gäste müssen die ersten 5 Tage im Hotel verweilen und dürfen die Anlage nicht verlassen. Am 5. Tag wird ein neuer Corona-Test durchgeführt (kostenlos für die Kunden), wenn dieser negativ ausfällt dürfen die Gäste auch Exkursionen vornehmen. Nach wie vor ist es aber in den ersten 7 Nächten nicht erlaubt in mehr als 2 verschiedenen Hotels zu übernachten.

Ab dem 1. Oktober 2020 geniessen Reisende aus der Schweiz, aus Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten übrigens einen Sonderstatus bei Reisen auf die Seychellen. Demnach können diese auch dann auf die Seychellen reisen, wenn ihr Land nicht auf der Liste der genehmigten Länder aufgeführt ist. Details dazu gibt es hier.

Für heimreisende Passagiere gut zu wissen: Auf den drei Hauptinseln Mahe, Praslin und La Digue stehen den Besuchern vor der Abreise PCR-Testeinrichtungen zur Verfügung. Besucher, die den Test benötigen, sollten sich rechtzeitig unter der E-Mail-Adresse pha@health.gov.sc oder telefonisch unter +248 4388410 an die Public Health Authority wenden, um einen Termin zu vereinbaren. Der PCR-Test kostet derzeit 2500 SCR (rund 123 Franken). Kinder unter 10 Jahren und Personen ab 65 Jahren sind von der Gebühr befreit. Alle auf den Seychellen durchgeführten PCR-Tests sind vom Gesundheitsministerium akkreditiert.

 

Welche Länder in Zentralamerika können aktuell bereist werden?

Mexiko Reisen Corona Schweiz

Mexiko

Die Einreise nach Mexiko ist erlaubt und es gibt keine Quarantänepflicht. Mexiko befindet sich derzeit in Phase 3 der Pandemie, was den Zugang zu medizinischer Versorgung im Krankheitsfall für Reisende erschwert. Seit dem 18. Mai wurden die Spezialregelungen in weiten Teilen des Landes gelockert. Es gibt zurzeit keine Direktflüge ab der Schweiz, jedoch Transitmöglichkeiten über Paris, Frankfurt oder Amsterdam. Die mexikanischen Migrationsbehörden sind während dieser Covid-Zeit bei der Einreise im Rahmen ihrer Gesetzgebung «Reglamento de la Ley de Migración» eher strenger geworden und wenden den Überprüfungsfilter gem. Art. 60 der Einreisebestimmung konsequent an. Personen, welche mit dem Motiv «Besuch» oder «Tourismus» einreisen möchten, werden deren Aufenthalt detailliert beweisen müssen, und riskieren eine Rückweisung bei den Migrationsbehörden des Flughafens.

 

Welche Länder Skandinaviens können aktuell bereist werden?

Schweden Reisen Winter Corona

Schweden

Die Einreise nach Schweden ist möglich und die Swiss fliegt beispielsweise direkt nach Stockholm.

 


Quelle: travelnews.ch / Es besteht keine Garantie für die Vollständigkeit und Korrektheit der Angaben.